Von Granada selbst haben wir leider nicht so viel gesehen - uns ist am nächsten Tag nur noch etwas Zeit für einen Rundgang geblieben, weil wir dann in die Alpujarras - die Gebirgslandschaft südlich der Sierra Nevada - aufgebrochen sind. Es war mir eine Lehre und jetzt weiß ich, dass man mit Georg niemals Serpentinen fahren sollte, vor allem wenn man gerade gegessen hat. Unter dem Motto "Autofahren muss Spaß machen" ist er ohne Rücksicht auf eine bleiche jammernde Beifahrerin die engen Straßen rauf und runter gesaust, dass die Reifen nur so gequietscht haben. Der Ausblick von den Bergen war zwar toll, aber ich war trotzdem ziemlich froh, als wir wieder auf die Autobahn Richtung Costa del Sol gefahren sind.
Rechts sieht man einen Teil des höchsten Dorfes Spaniens - Tréveles.
Die Costa del Sol ist leider voll von hässlichsten Hotelklötzen und es blutet einem regelrecht das Herz, wenn man sieht, was dort auch weiterhin gebaut wird. Wir haben uns mit Nerja einen Ort ausgesucht, der im Vergleich zu anderen Orten noch relativ harmlos ist und wo man tatsächlich noch Strände findet, die nicht aus Sonnenschirmreihen und sonnenverbrannten Touristen bestehen - an einem haben wir unsere Reise heute ganz relaxed ausklingen lassen.
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