Donnerstag, 10. September 2009

Von Granada über die Alpujarras nach Nerja

Von Nerja sind wir mit dem Auto weiter nach Granada gefahren. Wir hatten schon zwei Wochen vorher Tickets für die Alhambra reserviert und sie gleich nachdem wir angekommen sind abgeholt. Die Alhambra ist natürlich voll von Touristen, aber in den Kern der Anlage - den Nasridenpalast - wird immer nur eine gewisse Anzahl von Besuchern gelassen und die Menschenmenge verteilt sich ganz gut. Der Palast ist das Schmuckstück der Alhambra und wirklich wunderschön.





Auch der Garten Generalife hat uns sehr gut gefallen, obwohl wir uns in dem Labyrinth aus Wegen und Hecken etwas verrannt haben und unter dem Kopfschütteln eines Wachmannes über zwei Absperrungen klettern mussten, um dorthin zu kommen wohin wir wollten.



Von Granada selbst haben wir leider nicht so viel gesehen - uns ist am nächsten Tag nur noch etwas Zeit für einen Rundgang geblieben, weil wir dann in die Alpujarras - die Gebirgslandschaft südlich der Sierra Nevada - aufgebrochen sind. Es war mir eine Lehre und jetzt weiß ich, dass man mit Georg niemals Serpentinen fahren sollte, vor allem wenn man gerade gegessen hat. Unter dem Motto "Autofahren muss Spaß machen" ist er ohne Rücksicht auf eine bleiche jammernde Beifahrerin die engen Straßen rauf und runter gesaust, dass die Reifen nur so gequietscht haben. Der Ausblick von den Bergen war zwar toll, aber ich war trotzdem ziemlich froh, als wir wieder auf die Autobahn Richtung Costa del Sol gefahren sind.




Rechts sieht man einen Teil des höchsten Dorfes Spaniens - Tréveles.


Die Costa del Sol ist leider voll von hässlichsten Hotelklötzen und es blutet einem regelrecht das Herz, wenn man sieht, was dort auch weiterhin gebaut wird. Wir haben uns mit Nerja einen Ort ausgesucht, der im Vergleich zu anderen Orten noch relativ harmlos ist und wo man tatsächlich noch Strände findet, die nicht aus Sonnenschirmreihen und sonnenverbrannten Touristen bestehen - an einem haben wir unsere Reise heute ganz relaxed ausklingen lassen.

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